Am 8. Tag entschließen wir uns trotz der Vorhersage des Wetterberichts, der uns bewölktes Wetter ankündigte, zum Gran Sasso Nationalpark zu fahren. Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, da wir uns auf eine klare Sicht und sonnige Bedingungen gefreut hatten. Der Gran Sasso Nationalpark ist jedoch bekannt für seine atemberaubende Schönheit und die beeindruckende Hochebene, die sich vor uns erstreckt. Die Hügel, die wie runde Kuppen aus der Landschaft herausragen, verleihen der Umgebung eine fast mystische Atmosphäre. Die Straße, die uns auf 1900 m zum Campo Imperatore hochführt, ist hervorragend ausgebaut und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge und Täler. Leider empfängt uns am Zielort dichter Nebel, der die Sicht stark einschränkt. Um uns von der kühlen, feuchten Luft zu erholen, gönnen wir uns eine Pause mit frisch gebrühtem Kaffee und köstlichen Muffins, die wir in einem kleinen Café genießen. Ursprünglich hatten wir geplant, hier zu übernachten, um die Schönheit der Natur in der Nacht zu erleben, doch das Wetter ist kalt und nebelig. Auf dem Rückweg haben wir dennoch das Glück, einige beeindruckende Fotos zu machen, bevor der Nebel sich weiter ausbreitet und die Landschaft vollständig verhüllt. Wir sind uns einig, dass wir auf jeden Fall noch einmal zurückkommen werden, um die volle Pracht des Gran Sasso Nationalparks zu erleben. Die Nacht verbringen wir schließlich auf einem Area Sosta Camper Stellplatz in L’Aquila, wo wir uns entspannen und die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen. Der Tag war zwar nicht ganz so verlaufen, wie wir es uns erhofft hatten, aber die Erinnerungen und die Schönheit der Natur bleiben uns in guter Erinnerung.

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