Wir bleiben noch in Skagen, einem Ort an der Nordspitze Dänemarks, und radeln zur versandeten Kirche St. Laurentius hinaus. Diese Kirche, die von der Natur zurückerobert wurde, ist ein faszinierendes Beispiel für die Geschichte der Region. Hier ist die Landschaft noch uriger und unberührter. Wir genießen die Aussicht auf die schönen Dünen, die sich sanft im Wind wiegen, und die kleinen, mit Stroh bedeckten Häuser, die charmant in die Umgebung integriert sind. Überall blühen Mohnblumenwiesen, die in leuchtenden Farben erstrahlen und die Luft mit ihrem süßen Duft erfüllen. Es ist wirklich Natur pur, die uns hier umgibt und uns ein Gefühl von Freiheit und Ruhe vermittelt. Nach unserem Besuch der Kirche radeln wir zurück und sehen uns noch den Hafen an, wo eine lebhafte Veranstaltung stattfindet. Die Atmosphäre ist festlich, und wir genießen es, unter den Einheimischen und Touristen zu sein, die alle zusammenkommen, um die Schönheit des Ortes zu feiern. Nach einem gemütlichen Essen in einem der kleinen Restaurants am Hafen, wo wir frische Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten probieren, bummeln wir noch durch die Geschäfte, die eine Vielzahl von handgefertigten Souvenirs und Kunstwerken anbieten. Insgesamt haben wir an diesem Tag 20 km mit dem Rad und 16 km zu Fuß zurückgelegt. Es war ein richtig schöner und erholsamer Tag in dieser idyllischen Gegend. Am Abend fahren wir weiter nach Sæby, die Stadt ist bekannt für ihren Palmenstrand. Naja, Palmen waren schon hier, aber nur ein kleiner Strandabschnitt, der von winzigen weißen Muscheln bedeckt war. Diese Muscheln glitzern im Sonnenlicht und verleihen dem Strand einen besonderen Charme. Haben wir so noch nicht gesehen, auch schön. Es geht wieder zum Stellplatz bei der Marine, wo wir den Tag in Ruhe ausklingen lassen und die Erinnerungen an diesen wunderbaren Tag Revue passieren lassen.

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