Nun geht es am 52. Tag weiter ins Camargue-Gebiet, ein faszinierendes und einzigartiges Stück Natur im Süden Frankreichs. Es handelt sich um eine weitläufige Schwemmlandebene, die nicht nur als Naturschutzgebiet dient, sondern auch eine Vielzahl von Tierarten beherbergt. Dieses Gebiet ist besonders bekannt für seine wildlebenden Camargue-Pferde, die für ihre Schönheit und Stärke geschätzt werden, sowie für die majestätischen Stiere, die hier gezüchtet werden. Diese Stiere sind nicht nur für die unblutigen Stierkämpfe bekannt, die in der Region eine lange Tradition haben, sondern auch für ihre beeindruckende Erscheinung und Kraft. Zudem ziehen die rosafliederfarbenen Flamingos, die in den flachen Gewässern der Camargue leben, zahlreiche Besucher an und verleihen der Landschaft einen Hauch von Exotik. Wir finden in Saintes Maries de la Mer einen charmanten Campingplatz, der uns die Möglichkeit bietet, die Schönheit der Umgebung hautnah zu erleben. Es hat 33 Grad, und die Nächte kühlen nicht ab, was uns dazu einlädt, die warmen Abende im Freien zu genießen. Wir gehen schwimmen im erfrischenden Wasser des Mittelmeers und verbringen die Abende damit, in einem der gemütlichen Restaurants im Städtchen zu essen, wo wir lokale Spezialitäten probieren können. Hier ist es noch angenehm ruhig unter der Woche, was uns die Gelegenheit gibt, die Natur und die Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen. Nach einem Tag voller Erlebnisse und Eindrücke entschließen wir uns, noch ein wenig länger zu bleiben, um die Schönheit und den Zauber der Camargue weiter zu erkunden und zu genießen.

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